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Malteser Aschaffenburg

„Aus einem kleinen Samen wächst ein großer Baum“: Baumpflanzaktion in Kahl am Main

21.10.2019
Im Kreis der Jubiläumsgäste pflanzten Christina Gripp, Hospizkoordinatorin der Malteser in Stadt und Landkreis Aschaffenburg, Jürgen Seitz, Bürgermeister von Kahl, und Maria Oproiu, Heim- und Geschäftsleiterin Seniorenresidenz Zur Sandmühle, (Mitte mit Schaufel in der Hand, von links nach rechts) den Gingko-Baum – zunächst symbolisch bis zur Fertigstellung des Betreuten Wohnens. Anschließend erhielt er noch von Pfarrer Christian Riewald (3.v.r.) und Pfarrer Mariusz Kowalski (rechts) den Segen für gutes Wachstum. Gespendet hatte den Baum das Bestattungsinstitut Pietät Unger, Kahl am Main (2.v.r.).

Aschaffenburg/Kahl. „Auch hier wächst was – so wie Ihre Hospizarbeit“, sagte Einrichtungsleiterin Maria Oproiu augenzwinkernd mit Blick auf die Baustelle vor der Seniorenresidenz „Zur Sandmühle“. Anlässlich der Baumpflanzaktion zu „25 Jahre Malteser Hospizarbeit in Stadt und Landkreis Aschaffenburg hatten die Malteser zum neuen Projekt „Betreutes Wohnen im Vogelpark“ an die Forststraße in Kahl eingeladen, denn schon seit 15 Jahren bestehen enge Kontakte zu der Senioreneinrichtung. Diese guten Beziehungen hob Oproiu in ihrer kurzen Begrüßung denn auch hervor und beschrieb die segensreiche Arbeit der ehrenamtlichen Sterbe- und Trauerbegleiter. Bürgermeister Jürgen Seitz dankte ebenfalls für das Engagement und freute sich, „dass die Malteser auch in meiner Heimatgemeinde aktiv“ seien. Das Symbol des Baumes stehe für Vergangenheit und Verwurzelung aber auch Zukunft und Ewigkeit und sei daher als Symbol für das Hospizjubiläum absolut gut gewählt, so der Bürgermeister, der ebenso wie Maria Oproiu der Malteser Hospizkoordinatorin Christina Gripp einen Geschenkumschlag übergab. Der ehemalige Stadt- und Kreisbeauftragte der Malteser, Lothar Fiedler, zeichnete die Wurzeln der Malteser Hospizarbeit auf, die nicht nur 25 Jahre sondern schon 900 Jahre zurückliegen und aus der Zeit stammen, als die Mitglieder des Souveränen Ritterordens sich um die Pilger im Heiligen Land kümmerten, „um die Herren Kranken“. Diese Einstellung sei noch heute prägend für alles Malteser Engagement – egal in welchem Bereich. Elke Junker, eine der ehrenamtlichen Hospizhelferinnen, bestätigte in ihren Überlegungen diese Beobachtung und ermutigte die Anwesenden, sich ebenfalls in diesem sehr bereichernden Ehrenamt zu engagieren: „Die Welt braucht noch mehr Begleiter! Trauen Sie sich einfach, ich habe es keine Sekunde bereut!“

 

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