Vorsorgen für den Fall der Fälle!

Notfallvorsorge dient den Maltesern Aschaffenburg als neuer Oberbegriff für den Katastrophenschutz.

Darunter fallen die Unterbereiche "SEG", "Betreuung", "UgSanEL", "Einsatzleitwagen", "OrgEl" und der "Einsatzleiter Rettungsdienst (ElRD)".


Auch unsere hoch technisierte Gesellschaft bleibt von Katastrophen und Notfällen nicht verschont. Da ist die Hilfe kompetenter Freiwilliger gefragt.


Die Malteser bereiten Sie umfassend und qualifiziert auf Ihre Aufgabe als Sanitäter, Betreuer, Verpflegungshelfer oder Fernmelder im Katastrophenschutz vor.


Die theoretische und praktische Schulung in den Gruppen befähigt Sie, auch unter schwierigen Einsatzbedingungen kompetent zu helfen. Die Kenntnis und Beherrschung der technischen Möglichkeiten ist dabei ebenso wichtig wie die Bereitschaft zum persönlichen Einsatz.
 


Unser Partner für Fahrzeugaus-/-umbauten


Allgemeines zur Notfallvorsorge/Katastrophenschutz bei den Malteserm


Der Katastrophenschutz ist eine der tragenden Säulen der Satzungsgemässen Aufgaben des Malteser Hilfsdienstes. Wir verfügen seit unserer Gründung über eine starke Kompetenz auf diesem Gebiet. Deshalb sehen wir den Katastrophenschutz  als unsere Kernaufgabe an und verfügen über das notwendige Know How. Auch die notwendigen Änderungen und Anpassungen tragen wir Rechnung und arbeiten in den verschiedenen Gremien mit.

Landläufig als Katastrophenschutz bezeichnet, steckt hinter diesem Begriff doch deutlich mehr. Mittlerweile ist der "klassische" Katastrophenschutz mit seiner Ausrichtung auf den Spannungsfall unter dem Begriff Zivilschutz gebündelt. Der Katastrophenschutz in seiner heutigen Ausprägung ist eine Ergänzung bzw. Erweiterung des Rettungsdienstes. Dieser hat immer mehr unter den wirtschaftlichen Vorgaben und Reduzierungen zu leiden. Ausschreibungen der Leistungen und Standorte tuen ihr übriges, daß die Ressourcen auf das unmittelbar geforderte und somit auch bezahlte beschränkt bleiben.

Bei größeren Schadensereignissen, sei es Bränden, Hochwasser, Unfällen kommt es daher immer mehr zur Überbelastung der Ressourcen. Hier treten dann die freiwilligen, ehrenamtlichen Gruppen der Hilfsorganisationen in Erscheinung, die mit ihren Schnelleinsatzgruppen die Kapazitätsengpässe beheben.

Eine solche Gruppe kostet natürlich, die Förderung durch staatliche Seite ist eher zurückhaltend und im Gegensatz zu den freiwilligen Feuerwehren, bei denen die Gemeinden und Städte verpflichtet sind Material und Unterhalt zu finanzieren, sind diese bei den Sanitätsorganisationen im wesentlichen durch die eigenen Mittel finanziert.



Die Malteser helfen Ihnen zu helfen.


In Stadt und Landkreis Aschaffenburg sind wir mit unseren hochspezialisierten Fahrzeugen und Helfern zur Stelle, wenn ein außergewöhnliches Ereignis eintritt. (Hochwasser, Sturm, Großschadensereignis, Bus- und Zugunglücke, Evakuierungen und vieles mehr)


Besonders hervorzuheben sind die Einsatzleitfahrzeuge der Malteser, die wir als erste Hilfsorganisation bereits vor etlichen Jahren in Dienst stellten, sowie die Schnelleinsatzgruppen, die im Aufbau damals strukturiert von Hans-Peter Orschler, 24Stunden rund um die Uhr einsatzbereit sind.
 

Bei einem überraschenden Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten kann die Kapazität des Rettungsdienstes erschöpft sein. Hier kann es erforderlich sein, dass ergänzend Kräfte des Katastrophenschutzes alarmiert werden müssen. Neben anderen Hilfsorganisationen stellen auch die Aschaffenburger Malteser Einsatzeinheiten für den Katastrophenschutz der Stadt und des Landkreises Aschaffenburg.

Die Helferinnen und Helfer rekrutieren sich aus den auch in der Bereitschaft und im Rettungsdienst aktiven Kräften. Eine gute Ausbildung und regelmäßige Fortbildung stellt die Einsatzbereitschaft der Helferinnen und Helfer sicher.
 

Die Schnelleinsatzgruppen (San-Module)

  • führt dringend benötigtes Material wie Tragen, Decken, Infusionen, Sauerstoffgeräte, Verbandstoffe usw. an die Einsatzstelle und unterstützt die Notärzte und das Rettungsdienstpersonal soweit notwendig bei der Versorgung der Verletzten (Herstellen und Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit)

  • schafft je nach Notwendigkeit die erforderlichen Infrastrukturen an der Einsatzstelle durch Einrichten eines Verbandplatzes

  • sucht ggf. Verletzte und führt deren Erstversorgung durch

  • übernimmt erstversorgte Verletzte, z.B. von Verletztenablagen und bringt diese zum Verbandplatz

  • versorgt und betreut Verletzte und Kranke bis zu deren Abtransport in die Klinik

  • versorgt die leicht verletzten Betroffenen und sorgt so für eine Entlastung des Rettungsdienstes, der Notärzte und der Krankenhäuser

  • übernimmt die medizinische Versorgung kontaminierter Verletzter und führt die behelfsmäßige Dekontamination durch

  • nimmt unverletzte Betroffene in ihre Obhut und betreut ggf. bis zur Übergabe an die Betreuungskomponente

  • sorgt für die Registrierung und Dokumentation


Der Führungstrupp des Einsatzleitwagens

  • stellt die Kommunikation und Kooperation mit der übergeordneten Führungsstelle und benachbarten Einheiten sicher, nimmt Einsatzaufträge entgegen und informiert über Lageentwicklung und Einsatzabwicklung. Außerdem nimmt er die Feststellung und Beurteilung der Lage im Einsatzbereich der Einsatzeinheit vor, regelt den sanitäts- und betreuungsdienstlichen Einsatz unter Beratung der Fach- und Führungskräfte.

  • Er erteilt Aufträge an die Gruppen der Einsatzeinheit und kontrolliert die Durchführung. Wichtige weitere Aufgaben sind die Sicherheit im Einsatz mit Unterstützung der Fach- und Führungskräfte sowie die Organisation der Verstärkung, Ergänzung und Ablösung der Einsatzeinheiten.


Die Betreuungskomponente

  • leistet den Betroffenen überall dort Hilfe, wo sie sich aufgrund der Situation aus eigenem Vermögen nicht selbst helfen können

  • betreut und versorgt hilfebedürftige Menschen mit lebensnotwendigen Versorgungsgütern

  • sorgt für Verpflegung und vorläufige, vorübergehende Unterbringung von Betroffenen

  • sichert die sozialen Belange der Betroffenen


In längeren Schadensverläufen benötigen auch die Einsatzkräfte aller Fachbereiche Rückzugsmöglichkeiten und Verpflegung.

Folglich gliedert sich die Betreuungskomponente in Soziale Betreuung, Unterkunft und Verpflegung. Detailierte Informationen finden Sie auf den jeweiligen Seiten unserer Fachdienste und Gruppen.


Malteser anstatt Bundeswehr?

Eine interessante Alternative zum Wehrdienst bei der Bundeswehr ist die Verpflichtung zur Dienstleistung im Katastrophenschutz. Wehrdienstpflichtige Helfer, die sich vor Vollendung des 25. Lebensjahres gegenüber dem Malteser Hilfsdienst e.V. auf mindestens 6 Jahre zum Dienst im Katastrophenschutz verpflichten, können unter bestimmten Voraussetzungen vom Wehr-/Zivildienst freigestellt werden.

Wir bieten Ihnen
•    die Möglichkeit der Freistellung vom Wehr-/Zivildienst
•    eine lebendige Gemeinschaft, in der Sie sich wohlfühlen und engagieren können
•    interessante Einsätze
•    fundierte Aus- und Fortbildung im Rahmen Ihrer Tätigkeit
•    sinnvolle Freizeitgestaltung

... und das ohne Unterbrechung Ihrer beruflichen Tätigkeit oder des Studiums!


Unsere Ansprechpartner:
stellv. Stadt und Kreisbeauftragter,
Leiter Einsatzdienste
, Leiter Notfallvorsorge
Claus Kolb
Telefon (06021) 960 490
Email claus.kolb@malteser-aschaffenburg.de

stellv. Leiter Einsatzdienste, stellv. Leiter Notfallvorsorge
Timo Bieber
Telefon (0 171) 751 77 97
Email info@malteser-aschaffenburg.de
 
 

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